Virales Marketing ist in aller Munde – doch wie funktioniert das eigentlich?

Virales Marketing ist die neue Art Mund zu Mund Propaganda durchzuführen © Photo-K - Fotolia.comVirales Marketing ist eine Form der Werbung im Internet, die auf den ersten Blick nicht als solche zu erkennen ist. Sie verbreitet sich aber dadurch, dass viele Menschen diese gut finden und sie im Netz z.B. über soziale Netzwerke wie Facebook an Freunde und Bekannte weiterempfehlen, wie ein „Virus“. Daher auch der Name Virales Marketing.

Viele Firmen haben Virales Marketing als billiges, extrem effizientes Werbe-Medium erkannt. Das Problem dabei ist: Virales Marketing darf auf keinen Fall nach Werbung aussehen.

Ein klasse Beispiel für erfolgreiches Virales Marketing lieferte Unternehmer Tom Dickson. Er nahm sein teures i-Phone, zerschredderte es in einem Küchenmixer zu schwarzem Pulver und stellte das Video davon bei YouTube ein. Das Video wurde ganze 8 Millionen Mal angeklickt. Sie fragen sich jetzt, was ist an dieser sinnlosen, aber medienwirksamen Idee jetzt Virales Marketing?

Tom Dickson Video ist ein tolles Beispiel für erfolgreiches virales MarketingGanz einfach: Tom Dickson ist der Gründer von Blendtec, dem Unternehmen, das den Mixer produziert, der das i-Phone zerschreddert hat. Mit dem Video wollte Dickson die Kraft und Stabilität seiner Geräte demonstieren. Das ist ihm deutlich gelungen. Und das, ohne direkt Werbung für sein Produkt zu machen. Ein herkömmlicher Werbespot im TV hätte niemals so einen Erfolg erzielt und wäre zudem noch viel teurer gewesen. Genau so funktioniert im Optimalfall Virales Marketing.

Häufig wird Virales Marketing auch als moderne Mundzumundpropaganda bezeichnet. Denn Virales Marketing breitet sich genauso oder noch schneller aus, fast wie ein Virus eben. In der heutigen Zeit kann also jeder, der eine clevere Idee hat, auf diese Art und Weise eine hohe Aufmerksamkeit und Werbewirkung erzielen. Tipps zum Erfolg finden Sie im Manager Magazin.

Bei der Verbreitung helfen dabei die Menschen, die sich in sozialen Netzwerken austauschen, selbst. Dabei muss es sich bei der Auswahl des Viralen Marketing Instruments natürlich um eins von der Art handeln, die Menschen bei Facebook posten oder im Büro per Mail weiterverschicken. Wer das hinbekommt, bekommt Werbung, das heißt Virales Marketing, zu einem extrem niedrigen Preis, wie das Beispiel von Tom Dickson demonstriert.

Virales Marketing funktioniert aber nicht nur über lustige Videos. Auch gezielt gestreute Gerüchte oder praktische Serviceangebote, die an die richtige Adresse, das heißt Zielgruppe, gerichtet sind, können als Virales Marketing fungieren. Dabei helfen gerade die sozialen Netzwerke, wie Facebook und StudiVZ, ohne es zu wollen, weiter. Denn die Mitglieder dort schließen sich häufig freiwillig bestimmten Interessengruppen an. So sind die potentiellen Käufer sozusagen schon in appetitlichen Häppchen vorsortiert und müssen nur noch abgeholt werden.

Doch Vorsicht ist geboten: Sobald die Nutzer merken, dass es sich z. B. bei einem lustigen Webvideo um Virales Marketing handelt, der ihnen zudem nicht einen super Nutzen suggeriert, reagieren die Social-Networker allergisch. Und das kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass sie sich kollektiv gegen ein Produkt wenden und es auf genau die gleiche Art und Weise im sozialen Netzwerk niedermachen können wie sie es zuvor gehypt haben.

by Tobyas Gleue

by Tobyas Gleue am 13. Februar. 2013 Social Media und Social Media Marketing und Virales Marketing und Virales Marketing, vergeschlagwortet mit , , , , , , ,

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