Instream Ad – ein umstrittenes Video Marketing Instrument für einen FirmenClip

Bild Online setzt im Video Marketing Instream Ads einVideo Marketing im Netz wird immer wichtiger. Das bestätigt auch Branchenriese Google. Mit firmenClip.de wird diese Form des Marketings auch für kleine und mittelständische Unternehmen erschwinglich. Doch wer einen FirmenClip ins Netz stellt, sollte auch wissen, wie und wo er diesen FirmenClip gewinnbringend einsetzt. Neben den In-Page Ads, die direkt in eine Homepage eingebunden sind und Bridge Ads, die beim Wechsel auf eine Homepage ablaufen, spielen auch so genannte Instream Ads als Video Marketing Instrument für einen FimenClip eine wichtige Rolle. Instream Ads laufen, wie im Fernsehen als Werbung, vor, zwischen oder nach einem Sach- Musik- oder ähnlichen Videos ab. Doch setzt man einen FirmenClip als Instream Ad ein, kann er nicht – anders als bei der Bridge Ad – vom User weggeklickt werden. Ein Beispiel:Sie berichten zum Beispiel als Unternehmer für Schlankprodukte in einem Unternehmensvideo ganz allgemein über die Vor- und Nachteile von Diäten. In diesem Unternehmensvideo bauen Sie dann aber vor, zwischen und nach diesem Unternehmensvideo Ihren eigenen Werbefilm, den FirmenClip ein, der Ihre Schlankprodukte und Ihre Firma bewirbt. Diese Form von Video Marketing mit einem FirmenClip ist als Instream Ad zu verstehen.

Eine gemeinsame Studie von Interactive Media, United Internet Media und Yahoo Deutschland 2011 zeigt, dass Internet Nutzer gerade diese Form von Video Marketing kritisch beurteilen.

YouTube setzt aus Verbrauchersicht sehr stark auf Instream Ads Denn in dieser Studie  hatte Instream Ad Werbung, im Gegensatz zu In-Page und Bridge Ad Werbung, die geringste Werbewirkung (nur 6 Prozent mehr als eine Kontrollgruppe), da die Probanden diese Form zwar mit sehr viel Aufmerksamkeit betrachteten, diese Form von Video Marketing aber am wenigsten akzeptieren bzw. mögen.

Dieses Ergebnis der Instream Ad Werbung bestätigt auch eine Studie von Burst Media 2008.

In dieser Studie wurde von Internet Usern bestätigt, dass gerade Instream Ad Werbung als Video Marketing Instrument nicht erwünscht ist. Denn 50,7 Prozent der Befragten brachen ein

Video ab, in dem diese Art von FirmenClip gezeigt wurde. 15,3 Prozent gingen sogar so weit, dass Sie die Seite sofort verließen, auf der ein solcher FirmenClip so eingespielt wurde und als nicht glaubwürdig ansahen. Allerdings: Die Aufmerksamkeit auf die Instream Ad als Video Marketing Instrument war extrem hoch.

Stellt sich als Unternehmer die Frage: Welche Form von Video Marketing wähle ich, wenn ich einen FirmenClip habe? Das Format, das am meisten Akzeptanz hervorruft wie die In-Page Ad oder ein umstrittenes Format wie die Instream Ad?

Diese Frage kann jeder Unternehmer nur für sich selbst und seine Video Marketing Strategie vom FirmenClip beantworten.

Allerdings gilt: In den letzten drei Jahren stieg der Umsatz mit Video Marketing im Internet um das Elffache. Das bestätigt der aktuelle OVK Online-Report 2011. Wer diesen Trend verschläft und in Zukunft keinen FirmenClip hat, mit dem er Video Marketing betreibt, wird sich gegen die Konkurrenz schwer behaupten können.

by Maike Gronwald am 30. Januar. 2012 Video Anzeige und Video Marketing, vergeschlagwortet mit , , ,

Anworten zu diesem Artikel:

Karl Bleeker antwortete
am 2012-02-24 07:04:30:

Es stimmt : wer auf einer Webseite einen Clip ansehen möchte, fühlt sich genervt, wenn zuerst Werbung kommt. Das interpretiert man als Zeitdiebstahl. Sehr kontraproduktiv aus meiner Sicht.
Auch möchte der Interessent nicht gleich mit einem sofort beginnenden Film empfangen werden. Das möchte ich als Besucher selbst entscheiden. Ganz schlecht ist das auch, wenn man als User die Seite häufiger besucht, dann nerven sofort loslaufende Filme umso mehr.
Die Phase des ganz kurzen Zurechtfindens auf der für den User noch neuen Seite sollte man ihm lassen (nur wenige Sekunden).
Geschickt ist, den Film so zu plazieren, daß er sofort ins Auge sprint und mit dem Gesamteindruck der Page stimmig ist.

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